
Besetzung
1895, wenige Wochen, bevor die Lumière-Brüder in Frankreich ihren Cinématografen auf den Markt brachten, führten die Gebrüder Skladanowsky bereits auf dem von ihnen entwickelten Bioscop in Berlin ihre ersten Filme vor. 100 Jahre später erinnerten Wim Wenders und Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film München an diese Geburtsstunde des Kinos und schufen mit „Die Gebrüder Skladanowsky“ eine Hommage an die beiden Pioniere der Filmgeschichte. Der Film beginnt 1895 und endet in der Gegenwart, 1996, mit Max Skladanowskys Tochter Lucie, die ihren Vater und die frühen Tage des Kinos noch gut in Erinnerung hat. Er wurde hauptsächlich auf einer alten Handkurbel-Kamera aus den 1920er Jahren gedreht, als Film in bester Slapstick-Manier.
Laurent Petitgand, der die Musik für zehn Filme von Wenders geschrieben hat, begleitet den in 4K restaurierten Film live mit E-Piano, Saxofon, Mundharmonika und Gitarre.