Besetzung
Programm
Das 18. Jahrhundert tragen sie im Namen, aber es geht nicht um eine strikte Epocheneingrenzung, sondern vielmehr um eine Musizierhaltung. Das Orchestra of the 18th Century fühlt sich der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichtet, die Musiker*innen spielen auf Originalinstrumenten und pflegen ein schlankes Klangbild auf der Basis der historischen Aufführungsbedingungen. Als „kritisch, neugierig, forschend und progressiv“ bezeichnen sie ihren Ansatz, und genau mit dieser Haltung stellen sie im Konzert Bezüge zu Bach her. Zu den größten Fürsprechern des Thomaskantors zählte im 19. Jahrhundert Felix Mendelssohn, der sich auch mit seiner so kontrapunktischen fünften Sinfonie zu Bach bekannte. Und Carl Philipp Emanuel Bach ist es zu verdanken, dass das musikalische Erbe seines Vaters weitergetragen wurde – auch wenn er selbst einen neuen Stil pflegte. Den Solopart in C. P. E. Bachs drittem Cellokonzert übernimmt der kanadisch-französische Cellist Jean-Guihen Queyras, dessen Einspielung der Konzerte von der Fachwelt gefeiert wurde.