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Begleitprogramm
OPEN FOYER
Ausklang und Gespräch mit den Beteiligten des AbendsDer Kalender zeigte den Dezember des Jahres 1902, als Maurice Ravel ein Streichquartett begann. Mehr als ein Jahr arbeitete er daran. Es sollte sein einziger Beitrag zu dieser kompositorischen Königsdisziplin bleiben. Umso mehr gilt es heute als Markstein seines künstlerischen Werdegangs. Der 28-jährige Ravel gewährte in diesem Werk tiefe Einblick in seine Kompositionswerkstatt – mehr noch: Es offenbart die Entwicklung seines eigenen und unverwechselbaren Personalstils. In einer neuen Auflage von „2 × hören“ steht Ravels Streichquartett im Fokus: Zweimal erklingt das Werk – einmal vor und einmal nach einem Gespräch mit Intendant Markus Fein über Werkgestalt, Entstehungshintergründe und musikhistorische Bedeutung – und auch über persönliche Zugänge der Interpreten: Erst vor fünf Jahren hat sich das Leonkoro Quartett zusammengefunden, aber mit atemberaubendem Tempo in die erste Streichquartettliga gespielt.